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  • 1 Eötvös-Loránd-Universität Budapest Ungarn
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Der Beitrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Wasserkultur und deren architektonischen Implementierung im Zeitalter des Barock. In dieser Epoche scheint mir vor allem interessant, was der Mensch über das Wasser als physikalisches Element und dessen Gesetze im Königreich Ungarn überhaupt wusste. Eine der bedeutenden Quellen ist dabei das handschriftliche, enzyklopädisch angelegte Lehrbuch eines ungarischen Piaristen, der darin die zeitgenössischen Erkenntnisse der Naturwissenschaften zusammenzufassen versucht hatte. Es handelt sich dabei um Lukács Mösch’s Skriptum Bibliothecae mathematicae … Classis I–III. Anno 1684. Diese Handschrift unterlegt die wissenschaftlichen Erklärungen auch mit zahlreichen wertvollen Illustrationen, von denen einige hier wiedergegeben werden. Die praktischen Anwendung dieses Mösch’schen Lehrstoffes sehen wir in der ungarischen Gartenkunst des Zeitalters, in der die technische Attraktionen mit dem Theater und der christlichen Symbolik verbunden wurden. Die Beispiele dafür bilden die aristokratischen Gärten von Eger, Cseklész, Pozsonyivánka und Eszterháza, die in diesem Text näher besprochen werden.