Search Results

You are looking at 1 - 6 of 6 items for

  • Author or Editor: Klára Hamburger x
  • All content x
Clear All Modify Search

Aus den größtenteils unveröffentlichten Briefen Franz Liszts entfaltet sich eine sympathische Frauengestalt. Die aus einer angesehenen weimarer Theaterfamilie stammende Mezzosopranistin Emilie Genast, eine hochmusikalische Lied- und Oratoriumsängerin, um 22 Jahre jünger als er, wurde ihm zur idealen Muse, indem sie die Lisztschen Lieder und Psalmen, die Titelrolle der Legende von der Heiligen Elisabeth beseelt und erfolgreich vortrug. Die Musikgeschichte hat ihr auch das Entstehen neuer Lisztscher Gesänge zu verdanken. Intim gestaltete sich das persönliche Verhältnis der beiden in der vielleicht schwersten Zeit des Vielgeprobten: nachdem die Fürstin Wittgenstein im Mai 1860 nach Rom gereist war. Der Künstler, nahe fünfzig, wusste nicht, wann und wohin er zu reisen hatte, wie er seine Laufbahn fortsetzen würde, einzig, dass seines Bleibens in Weimar nicht war — bis er endlich im Herbst 1861 nach Rom kam. 1863 heiratete Emilie Dr. Merian in Basel. Von dieser Zeit an vertiefte und veredelte sich ihre Sympathie zu einer gegenseitigen, respektvollen, bis an des Meisters Lebensende dauernden Künstlerfreundschaft.

Restricted access

Franz Liszt: Un saltimbanque en province

Éd. par Nicolas Dufetel et Malou Haine. (Lyon: Symétrie, 2007), p. 224

Studia Musicologica
Author: Klára Hamburger
Restricted access

The first part of the present documentary publishes fifty-one autograph letters and five short notes of Ferenc Liszt from the collection of the Berlin State Library, written in French and German between 1836 and 1886. Some of those written to music publisher Hermann Härtel concern the edition of compositions such as Consolations and Études ďexécution transcendante, while others touch on his transcriptions. Other letters are addressed to various musicians, friends, lady-friends, etc., among them Richard Wagner and C. F. Weitzmann. In the second part there follow sixteen documents from the Library of the Frankfurt University, among them a receipt of 200 francs from the Duchess of Berry to the young artist in 1824.

Restricted access

Aus den größtenteils unveröffentlichten Briefen Franz Liszts entfaltet sich eine sympathische Frauengestalt. Die aus einer angesehenen Weimarer Theaterfamilie stammende Mezzosopranistin Emilie Genast, eine hochmusikalische Lied- und Oratoriumsängerin, um 22 Jahre jünger als er, wurde ihm zur idealen Muse, indem sie die Lisztschen Lieder und Psalmen, die Titelrolle der Legende von der Heiligen Elisabeth beseelt und erfolgreich vortrug. Die Musikgeschichte hat ihr auch das Entstehen neuer Lisztscher Gesänge zu verdanken. Intim gestaltete sich das persönliche Verhältnis der beiden in der vielleicht schwersten Zeit des Vielgeprobten: nachdem die Fürstin Wittgenstein im Mai 1860 nach Rom gereist war. Der Künstler, nahe fünfzig, wußte nicht, wann und wohin er zu reisen hatte, wie er seine Laufbahn fortsetzen würde, einzig, das seines Bleibens in Weimar nicht war — bis er endlich im Herbst 1861 nach Rom kam. 1863 heiratete Emilie Dr. Merian in Basel. Von dieser Zeit an vertiefte und veredelte sich ihre Sympathie zu einer gegenseitigen, respektvollen, bis an des Meisters Lebensende dauernden Künstlerfreundschaft.

Restricted access

Im Franz Liszts Jubileumsjahr 1936 wurden Liszt-Reliquien aus dem Nachlaß Bernhard Schnappaufs von seinem Sohn, Dr. Hans Schnappauf, der Ungarischen Liszt-Gesellschaft geschenkt. B. Schnappauf war Liszts letzter Pfleger. Die Reliquien (das zuletzt getragene Hemd und ein Taschentuch Liszts, eine Photographie mit eigenhändiger Unterschrift und einer Haarlocke, Totenmaske Liszts) befinden sich im Budapester Liszt-Museum. Im Herbst 2004 hat Dr. Frau Czétényi der Liszt-Gesellschaft neuere Liszt-Dokumente geschenkt. Unter den Dokumenten befand sich eine Schreibmaschinen-Abschrift: Schnappaufs Bericht über den letzten Lebenstag, Tod und Beerdigung des Abbé Dr. von Liszt. Nur der in dieser Abschrift existierende Bericht, samt seiner Rechnung kann für verläßlich und authentisch anerkannt werden.

Restricted access

This documentary contains 16 Liszt-letters preserved at the Goethe-Schiller- Archiv (GSA) in Weimar and further 14 items from the Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) in Dresden. The Weimar letters include those in which Liszt addressed (in French) Ignaz Moscheles and Julius Benedict, both German musicians living in London, about his 1840 concert tour in England. Also, he wrote in French to singer Pauline Viardot-Garcìa, Madame Érard, and his Neapolitan pupil Luisa Cognetti. His letters in German to Hermann Levi deal with Richard Wagner. In another letter Liszt is asking the Vienna Home Secretary Baron Alexander von Bach, to have his Gran Mass published at the state administration’s expense. His letters to Count Sándor Teleki and Ede Reményi concern Hungarian musical life. Liszt is giving instructions for the publishing of his work Hymne de l’enfant à son réveil to his Hungarian publisher Nándor Táborszky and writing a dry refusal to his former Hungarian pupil Sándor Bertha. The envelope of a letter to Madame Munkácsy has a mistake in the orthography of the family name. The documents from Dresden include an Albumblatt Liszt wrote for Clara Schumann, a recommendation for Heinrich Ehrlich, the composer of the first Lento-theme of Liszt’s Hungarian Rhapsody no 2. Further letters were written to Laura Kahrer (one of them having been published in a slightly altered manner by La Mara) and a series of eight letters to Liszt’s Swiss disciple Bertrand Roth.

Restricted access