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  • Author or Editor: Andreas Wittrahm x
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Organisationen sind Zusammenschlüsse von Menschen, die sich Strukturen geben und Prozesse beschreiben, um gemeinsam und arbeitsteilig Ziele zu erreichen. Organisationen handeln nicht im luftleeren Raum: Sie streben die Verwirklichung ihrer Ziele unter gegebenen äußeren Bedingungen mit gegebenen Ressourcen ihrer Mitglieder bzw. Mitarbeiter an. Besonders, wenn sich die äußeren Gegebenheiten wandeln, besteht die Gefahr, dass Organisationen unter Druck geraten, ihre Ziele unter Bedingungen zu realisieren, die die Mitglieder überfordern und krank machen. Die Untersuchung zeigt am Beispiel von Organisationen des Sozialwesens, die zumindest in Mitteleuropa genau einer solchen Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt sind, auf, welche Mechanismen die Mentalhygiene der Organisationsmitglieder gefährden und welche Werte, Ziele und Strukturen in Organisationen gewährleisten können, dass die seelische Gesundheit der Mitglieder im Blick bleibt und aktiv durch die Organisation geschützt und unterstützt wird. Dazu gehört eine Organisationsethik, die die Ziele der Organisation offen legt und die Wege zur Realisierung dieser Ziele unter sich wandelnden Bedingungen jeweils neu auf den Prüfstand stellt. Weiterhin zeichnet sich die mentalhygienisch sensible Organisation durch Strukturen aus, die die Mitglieder an der Suche nach der jeweils bestmöglichen Verwirklichung der Organisationsziele beteiligen. Zum Dritten betreibt die mentalhygienisch gut aufgestellte Organisation eine Personalentwicklung, die die Ressourcen der Mitglieder und die Anforderungen in den verschiedenen Rollen und Positionen aktiv in Übereinstimmung bringt. Und schließlich gehört zur mentalhygienischen Vorsorge, den Mitgliedern qualifizierte Angebote zur Selbstreflexion in der jeweiligen Rolle und Aufgabe, im Team und in der Gesamtorganisation zu eröffnen.

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