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  • Author or Editor: Beatrix Kiss-Geosits x
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Erziehern und Lehrern ist klar, dass sie bei ihrer Arbeit ständig mit vielfältigen emotionalen Reaktionen der Kinder / Erwachsenen konfrontiert werden und sich mit dem Ursprung und den Auswirkungen dieser Reaktionen befassen müssen. Sie müssen die Faktoren kennen, die den erzieherischen Prozess, ihre Arbeit, erleichtern beziehungsweise erschweren, und wissen, wie diese Schwierigkeiten bewusst zu überwinden sind, und zwar so, dass sie selbst dabei sowohl im Beruf als auch im Privatleben seelisch und emotional funktionsfähig bleiben. Ihr wichtigstes Arbeitsmittel bei der helfenden Arbeit ist eindeutig ihre eigene Persönlichkeit. Es ist wichtig, dass sie in der Lage sind, anderen zu helfen, ebenso wichtig ist jedoch, dass sie auch sich selbst instand halten können – denn das sind die zwei Seiten ein und desselben Prozesses. Das Gefühlsleben eines Menschen wirkt sich auch auf andere aus – und ist somit nicht nur Privatsache –, ebenso wird sein innerer Zustand von anderen Menschen, deren Umständen und Lebensführung beeinflusst. In diesem Beitrag werden die Faktoren untersucht, die hinsichtlich des Burn-outs von Pädagogen von Bedeutung sind, wobei einzelne Elemente der Berufswahl, die Interessen, die Bedürfnisse, die Beziehungen des Einzelnen zu seiner Umgebung, die Attitüde der Eltern bei der Erziehung, das berufliche Vorbild in der Familie und die Zufriedenheit mit der Berufswahl im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Arbeit und seelischer Gesundheit wird untersucht, inwieweit fachliches Ansehen sowie finanzielle und moralische Anerkennung hinsichtlich des Burn-outs eine Rolle spielen, welche Bedeutung den Beziehungen zu den Kollegen und zum Vorgesetzten hinsichtlich des Burn-out-Risikos zukommt und wie körperliche gesundheitliche Symptome (Arbeitsausfälle, Krankschreibungen) und seelische Gesundheit zusammenhängen. Die Untersuchung differenziert anhand der Variablen des Geschlechts, der Dauer der Tätigkeit in dem jeweiligen Beruf sowie des Vorgesetzten‑ beziehungsweise Untergebenenstatus.

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