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  • Author or Editor: Mária Eckhardt x
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Berlioz war ein einziges Mal in Ungarn gewesen, am 15. und 20. Februar 1846 dirigierte er zwei Konzerte eigener Werke in Pest. Der Pester Besuch hätte wohl nie derart im Zentrum des ungarischen und noch weniger des internationalen Interesses gestanden, wenn nicht die Geburt der besten Orchesterbearbeitung des Rákóczi-Marsches zu ihm gehört hätte. Der Rákóczi-Marsch ist in unzählbaren Transkriptionen, Besetzungen und Versionen erhalten; schon vor 1846, aber auch danach entstanden vorzügliche Bearbeitungen. Die Verfasserin wollte hier untersuchen, welche allgemeine Aufnahme Berlioz in Pest fand, ob und auf welches Echo seine sonstigen Werke stießen und ob dieses unabhängig von politischen Beiklängen sein konnte. Die damalige ungarische Presse ist methodisch  durchgeblickt (acht ungarische und drei deutschsprachige Blätter aus Ungarn und eine Wiener Zeitung). Hinsichtlich des Repertoires waren die Berliozschen Konzerte in Ungarn eine Neuheit: früher hatte man hier noch kein Originalwerk von ihm ausgeführt.

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