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Angesprochen werden sollen sowohl ältere als auch neuere Formen des alpenländischen Volksliedes. Durch die Verbindungen zur Psalmodie ergibt sich ein direkter Bezug zu den wesentlichen Forschungen von Benjamin Rajeczky, die ich im Vortrag berühren werde.

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Kornél Bárdos hat in insgesamt sechs umfassenden Studien das Musikleben einzelner ungarischer Residenzen und Städte im Lauf der Geschichte untersucht. Fußend auf seinem empirisch-historischen Forschungsansatz werden Stand und Perspektiven der biographischen Musikforschung für das 19. Jahrhundert anhand eines Fallbeispiels dargestellt. Daten zu Leben und Werk von Johann Nepomuk Fuchs (1766 ? - 1839 Eisenstadt) sind in der Fachliteratur, auch und vor allem in Musiklexika, mehrfach falsch wiedergegeben worden, häufig unterließ man die Berücksichtigung neuerer Forschungsergebnisse. Somit werden Defizite in der Aufarbeitung von Quellen offenkundig, die generell für das 19. Jahrhundert gelten und abschließend in einem Kriterienkatalog zusammengefaßt sind.

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Die Musikpflege im Wiener Stephansdom, wo sich das Gnadenbild aus Pócs seit 1697 befindet, stand gewiß im Zeichen des „Imperialstils„. Für die Musikpflege am Stephansdom läßt sich die Relevanz dieses Stilschemas nur mittelbar kontrollieren. Der historische Notenbestand des Stephansdomes, der kürzlich wiederaufgefunden wurde, umfaßt durchwegs Bestände, die erst nach Mitte des 18. Jahrhunderts datieren. Nachstehende Ausführungen beruhen auf einer Auswertung der Rechnungsbücher im Kirchenmeisteramt St. Stephan. Die Kapelle wird beim Gnadenbild der „wainenden„ Mária von Pócs eigenständige Kapelle geführt, diese ist aber nahezu ident mit der Kirchenmusik und deren kapellmeister an St. Stephan. Die Musik am Gnadenbild ist in der Besetzung kleiner. Die Aufzeichnungen in den Rechnungsbüchern des Kirchenmeisteramtes sind exemplarisch aus dem jahre 1783 angeführt. Nachstehende Ausführungen beruhen auf einer Auswertung der Rechnungsbücher im Kirchenmeisteramtz St. Stephan; einige Jahrgänge verschollen sind, so die Sichtung ist nicht vollständig (Tabelle: „Außgab auf die Music und Trompeter„). Während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand ein spezielles Liedrepertoire zur Verehrung des Gnadenbildes, das von der seit etwa der Mitte des Jahrhunderts im Zeichen der Aufklärung ausgetragene Diskussion um überladene Texte und unpassend-melismenreiche Melodien barocker geistlicher Lieder stark beeinflußt wurde. (Tabelle: Lieder zum Gnadenbild Mária Pócs.) – 7 Abbildungen, Alphabetisches Register der Texte und Melodien.

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