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  • Author or Editor: Zsolt Mráv x
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Den Gegenstand der Studie bilden zwei sog. „Benefiziarierabzeichen“, die im NO-Teil der Provinz Pannonia inferior, in Sárszentmiklós (Kom. Fejér) und Zsámbék (Kom. Pest), gefunden wurden, in je einem kaiserzeitlichen Wagengrab. Der Autor weist nach, dass diese Abzeichen ursprünglich an den begrabenen Wagen befestigt waren und die einstigen Wagenbesitzer (zugleich die vermutlichen Verstorbenen der Gräber) Unteroffiziere im principalis-Chargen (wie frumentarii, beneficiarii oder speculatores) waren, die man ins Statthalterbüro kommandiert hatte. Mit Hilfe dieser Tatsache konnte nicht nur eine neue, der Funktion nach gesonderte Gruppe der principalis-Abzeichen definiert, sondern auch die Reliefs anders beleuchtet werden, die principales auf ihren Dienstreisen auf dem Wagen sitzend darstellten. Auf Grund der nicht in direkt militärischem Kontext (z. B. in Gräbern, Heiligtümern) gefundenen Abzeichen hat der Autor versucht, einen Unterschied zwischen dem Eigentumsrecht der tatsächlich als Lanzenabzeichen getragenen und der nur mit Emblemen versehenen, meist zur Tracht oder Ausrüstung der principales gehörenden Kleinfunde (wie Fibeln, Gürtel- und Schwertriemenbeschläge) zu machen. Die Bestattung mit dem Wagen war aristokratischer Bestattungsbrauch der lokalen vornehmen Eravisker. So gehörten auch die Wagen besitzenden principales von Sárszentmiklós und Zsámbék zu dieser Stammeselite, die sich schon seit Ende des 1. Jahrhunderts zunehmend enger mit dem Heer verflochten hatte und seit der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts das Statthalterbüro mit über gute Lokalkenntnisse verfügenden Unteroffizieren versah. Im Appendix der Studie werden auch vier neue Bronzebeschläge veröffentlicht, die zur Ausrüstung pannonischer principales gehörten.

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The study discusses the burials containing folding iron chairs of indigenous elite in NE-Pannonia. Folding iron chairs have been recovered from forty-two richly furnished burials dating from the 1st–3rd centuries AD in the European border provinces of the Roman Empire, from Britain to Thrace. Most Hungarian and international scholars agree that these chairs were symbols of rank and that the graves containing folding chairs of this type were the burials of municipal magistrates. The author rejects the interpretation that the chairs indicated the status or office of the deceased, suggesting instead that these chairs had been part of instrumenta balnei and/or toiletry sets. His arguments are based on the analysis of the currently known elite burials with iron chairs (listed in Appendix I), the position of the chairs in the grave and their occurrence together with bathing paraphernalia, as well as on various depictions.

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Die Deichselmanschette

Zugarmkonstruktion bei römischen Wagen

Archaeologiai Értesítő
Author: Zsolt Mráv

Dank der Ergebnisse der neuen Ausgrabungen (1999 Budakeszi; 2002 Budaörs Gräber 124-126, 162; 2003 Budapest, Bécsi út 96/b, Grab 162) und der komplexen Verwendung der sich auf die Wagenrekonstruktionen beziehenden Quellen konnten die genaue Lage und Funktion mehrerer Wagenbestandteile bestimmt werden, von denen außer ihrer Existenz bisher nicht viel bekannt war. Von diesen beschäftigt sich der vorliegende Artikel mit der Interpretation der in römerzeitlichen geschlossenen Wagenfunden oftmals gefundenen ovalen Eisenringe, deren Bestimmung bis heute umstritten ist.

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In dem vor kurzem freigelegten Gräberfeld der spätlatènezeitlich-römischen Siedlung von Budaörs wurden in einem römerzeitlichen Wagengrab (126) aus dem mittleren Drittel des 2. Jahrhunderts n. Chr. außer dem zweirädrigen Reisewagen und drei eingeschirrten Pferden auch Waffen gefunden. Der Paradeschild mit Lunabüste, das Ringknaufschwert mit langer Klinge und die beiden Lanzen können das Eigentum eines eraviskischen ehemaligen Auxiliarreitersoldaten gewesen sein. Der Soldat stammte aus einer vornehmen einheimischen Familie, die bereits ein gewisses Vermögen erworben hatte, aber noch nicht das römische Bürgerrecht besaß. Die Studie beschäftigt sich neben der Mitteilung und Auswertung der Waffenbeigaben des Grabes auch mit den Waffengräbern der Auxiliarsoldaten und der pannonischen Stammeselite.

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This article deals with building activity of Hadrian and Aelius Caesar in the towns of Roman Pannonia. (1. Building inscription of the Roman Drava bridge at Poetovio; 2. Building inscription or inscription of foundation from Mursa; 3. Stamped bricks with IMP HAD inscription from Mursa; 4. Sanctuary of Antinous built by Aelius Caesar on Pfaffenberg, Carnuntum; 5. An inscription mentioned forum Aelii Caesaris from Pannonhalma.)

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DE{I}FU(N)C(TUS) EXP(EDITIONE) GERM(ANICA) LAU-RI(ACO) MORT(E) SUA

Sarkophag eines während der alamannischen Expedition Caracallas verstorbenen Soldaten aus Budaörs

Acta Archaeologica Academiae Scientiarum Hungaricae
Authors: Zsolt Mráv and Katalin Ottományi
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A collector handed over to the Hungarian National Museum 15 items of samian ware which he had discovered on the outskirts of Papkeszi. All of the vessels were plain ware: Drag.33 cups or Drag.18/31 platters. 12 pieces bear stamps, with exception one they were all made by the workshops of Lezoux in the Antonine period. Their accordance as a set is evidenced by the graffiti naming Verus on 8 pieces.

The cache of Papkeszi and its closest paralell in space and time the one of Gorsium indicate that they were both purposely hidden deposits. Cache from the same era are also known from Noricum and Pannonia. Deposits from Gorsium and Aquincum can be related to the Marcomannic–Sarmatian attacks of AD 178–179 which among others resulted in the destruction of the earth-timber fort of Celamantia.

Based on samian and brooches the Roman settlement of Papkeszi was inhabited from the Flavian Age. Although its inhabitants might have hidden a cache of terra sigillata as a significant treasure, the Marcomannic–Sarmatian wars (AD 166–180) did not cause any considerable interruption in the occupation of the settlement.

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