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Abstract  

The German philosopher Friedrich Nietzsche (1844–1900) briefly mentioned world literature twice in his work, once in Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik (The Birth of Tragedy out of the Spirit of Music), first published in 1872, then later in Jenseits von Gut und Böse (Beyond Good and Evil) of 1886. Both mentions are puzzling, ambivalent, allusive, and in need of hermeneutic explication. They ask the “big question” of world literature, namely what consolation (Trost) it can provide modern man. This essay examines Nietzsche’s discussion in light of the (substantially different) overall arguments of the two works, and of the potential sources for Nietzsche’s idea of world literature. It then turns to later writers who, at times under the direct influence of Nietzsche, have examined world literature under a similar optic.

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Ce recueil de poèmes composés dans les années 1845–46 présente au lecteur français un pan méconnu de ľœuvre de Sándor Petűfi, marqué par le pessimisme romantique. Du reste, le traducteur y retrouve la même radicalité (cette fois, dans le désespoir) qui caractérise la pensée plus connue du révolutionnaire. Les références bibliques et ľinfluence sur Nietzsche, avouée par ľintéressé lui-même, placent Petűfi (et la Hongrie ?) à la croisée de la mutation moderne.

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Abstract  

World Literature’s time has come again in the current development of a new discipline of World Literature suitable for a time of globalization. The new disciple faces some challenges: the challenge of translation, the challenge of what literary works to choose as representative, the challenge of making a universal definition of “literature.” The thought experiment of imagining what commentary you would need to put with a translation into Chinese of W. B. Yeats’s lyric, “The Cold Heaven,” exemplifies these problems. Explaining the reasons for Friedrich Nietzsche’s rejection of Goethe’s Weltliteratur, in The Birth of Tragedy, is, when that rejection is put into the context of The Birth of Tragedy as a whole and of other writing by Nietzsche, a good example of the theoretical problems that the renewed discipline of World Literature may need to take into account.

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Gorki und Nietzsche

Zwei Hymnen vom Menschel

Neohelicon
Author: Béla Lengyel
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Zusammenfassung  

Hofmannsthal gehört zu den Vordenkern eines zukünftigen Europa. Das gilt auch dann, wenn Paul Michael Lützeler in seiner Monographie „Die Schriftsteller und Europa. Von der Romantik bis zur Gegenwart“ (München: Beck 1992) ihm diesen Platz nicht gibt, , was daran liegen mag, dass ihm Hofmannsthals geistiger Ort und sein Denken, das vom Umfeld der österreichisch-ungarischen Monarchie bestimmt ist, weniger typisch erscheinen als die von ihm beschriebene napoleonische Tradition der Europa-Idee und ihre Gegner. Sein Leben und Schreiben bestimmt sich um 1900 von einer europäisch orientierten Internationalität, die aus dem ästhetischen Genuß der Fülle der europäischen Vorweltkriegswelt hervorgeht. Das ändert sich im Klima der Jahre vor dem Weltkrieg unter dem Einfluss Nietzsches, der in weiten Bereichen Europas zunehmend fühlbarer wird. Während des Krieges verteidigt der Österreicher die Position seines Landes, beschreibt aber immer wieder ein Europa, das durch seine als Einheit zu verstehende Vielfalt überzeugen müsse. Er betont in der Kriegssituation die Idee der Vereinigten Staaten von Europa wie Victor Hugo, den er gründlich studiert und kommentiert hat, schon 1849. Hofmannsthal geht in subtilen Untersuchungen den ideologischen Zusammenhängen nach und kommt zu dem Ergebnis, dass mangelnde liberale Gestaltung eines Gegengewichts durch die Idee einer allgemein-europäischen Kultur des in den Gegensätzen angelegten kriegerischen Chaos Herr werden könne. -In der Nachkriegszeit beruft er sich dafür auf den Optimismus Goethes gegen den unter Intellektuellen stark in den Vordergrund rückenden harten Realismus und christlichen Pessimismus Fedor Dostojewskijs. Hugo von Hofmannsthals Antwort sind dann die Festspiele europäischer Kunst in Salzburg, in denen der Klassizismus Mozarts wie der von Hofmannsthal gestaltete Rückblick auf die Frühformen des europäischen Theaters die finsteren Zeiten des hitlerschen Herrschaft und ihres Krieges überlebt. Das Europa Hofmannsthals gewinnt in der zweiten Nachkriegszeit auch eine ökonomische Stärke, aus der Festspiele getragen werden können. Überwunden wird in ihnen jedenfalls eine bloß materielle Welt, was den Autor Hofmannsthal zu einem wichtigen geistigen Anziehungs- und Orientierungspunkt für Leser und Hörer wie für seine Interpreten nach 1945 machte. In der deutschen Bundesrepublik wird seine Lyrik und sein Theater wie seine Essayistik in der politischen wie der poetischen Diskussion wichtig. Der Essayist muss in seinen poetischen Werken als einer der besonders wichtigen Klassiker des sich bildenden modernen Europa erfasst werden.

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. Stuttgarter Zeitung, January 9, 2004. Endre Kiss: "Lukács versus Nietzsche, or The Most Significant Stalinist Trial Against Philosophy," in East Europe Reads Nietzsche, edited by Alice Freifeld, Peter Bergmann, and Bernice Glatzer

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