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Die trachtgeschichtliche Studie möchte ein – gegenüber dem bisher bekannten – vollständigeres Bild von einer spezifischen Variante der awarenzeitlichen Frauenkleidung bieten, die vor allem die Kleider schmückt oder zu ihnen gehört und durch Zierden aus bleibendem Material und kleinere Gegenstände erkennbar ist. Es handelt sich um eine Tracht, deren Wurzeln sich in der spätantiken, mediterranen und germanischen Welt finden lassen. Die betonten und leicht erkennbaren Stücke/Bestandteile dieser Tracht befinden sich an dem Teil der Kleidung unterhalb der Taille. Es handelt sich um den mit Beschlägen und Riemenzunge verzierten lang herabhängenden Gürtel, die an der linken Gürtelseite hängende Kapsel, Tasche oder Scheibe, Geräte (Messer, Schlüssel, Nadelbehälter aus Blech, Spinnwirtel), großgliedrige Bronzeketten bzw. große bunte Perlen oder Metallbeschläge als Schmuck von Textilbändern oder Lederriemen und schließlich die Metallschnallen und Riemenzungen der Lederriemen zur Befestigung des Lederschuhwerks oder der Strümpfe.

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